Meine Führungen

Von Schreckenwalds Rosengärtlein und anderen schauerlichen Geschichten

Geführte Tour durch die romantische Ruine Aggstein, mit den Sagen um Österreichs bekannteste Raubritterburg. Auf Wunsch Führung in der Wallfahrtskirche Maria Langegg oder Kartause Aggsbach.
Halber Tag € 150,-

Eintritte sind selbst zu bezahlen!
Max. Gruppengröße 30 Personen

Wussten Sie?

Jörg Scheck vom Wald war seinen Untertanen ein harter Herr.
Er war Rat und Hauptmann von Herzog Albrecht V. (der als Albrecht II deutscher König war) und hoch angesehen.
Da er dem Herzog Geld geliehen hatte, dieser aber - wie alle Habsburger - unter ständiger Geldnot litt, ging die Ruine der Burg Aggstein 1429 in seinen Besitz über.
Jörg Scheck baute sie großzügig aus und erhielt dazu 1438 die Berechtigung, eine Donaumaut einzuheben.
Stammt daher die Sage vom raubgierigen Ritter Schreckenwald?
Jedenfalls war er zeitlebens ein angesehener Herr, um 1450 dürfte er verstorben sein.

Die Sage weiß uns mehr zu erzählen:
Jörg Scheck vom Wald spannte eine Kette über die Donau, raubte die Kaufleute aus, nahm sie gefangen und versuchte, hohes Lösegeld zu erpressen. Wer reich war, wurde immerhin im Burgverließ festgesetzt. Mittellose Gefangene aber, von denen kein Lösegeld zu erwarten war, stieß der Unmensch auf eine kleine Felsnase, hoch oben auf der Burg. "Rosengärtlein" nannte er diesen schrecklichen Ort, wo die unglücklichen Gefangenen vor die Wahl gestellt waren, zu verhungern, oder in den Tod zu springen.
Ein junger, kräftiger Bursch soll seine Seele Gott anvertraut haben und sprang. Er fiel so glücklich, dass die Krone eine Baumes seinen Fall dämpfte. 
So kletterte er, zerschunden und zerkratzt, aber doch unverletzt hinunter auf den sicheren Erdboden. Bald drang die Kunde von den Untaten des Wüterichs bis an den Hof des Herzog nach Wien. Der Landesherr belagerte Jörg Scheck in seiner Burg, eroberte Aggstein und der böse Raubritter beendete sein Leben als Bettler.



Österreichs Monte Cassino

Ein Besuch im ehrwürdigen Benediktinerkloster Göttweig in der Wachau, mit Kaisertrakt und der herrlichen Kaiserstiege. Auf Wunsch kombiniert mit dem kaum bekannten Kleinod Schloss Walpersdorf oder der wundervollen Altstadt von Krems.
Halber Tag, Preis € 150,-

Eintritte sind  selbst zu bezahlen!
Max. Gruppengröße 30 Personen



Wussten Sie?

Abt Gottfried Bessel und der barocke Neubau von Stift Göttweig
1718 brannte es wieder einmal oben auf dem Berg in Göttweig.
Die Mönche waren gerade in der Kirche versammelt und feierten Gottesdienst, als der Schreckensruf "Feuer, es brennt im Kloster" ertönte.
Man unterbrach den Gottesdienst, das Feuer hatte schon den gesamten Wirtschaftstrakt im Südwesten ergriffen, zog mit der Monstranz aus der Kirche, segnete das Feuer und setzte dann den Gottesdienst fort, allerdings doch etwas flotter, ohne Gesänge.
Nach dem Gottesdienst stand beinahe das gesamte Kloster in Flammen.
Durch Abbruch von Gebäudeteilen konnte die Kirche gerettet werden, die gotische Burg stand gegen die Windrichtung und blieb verschont, ebenso die romanische Erentrudis-Kapelle.
Abt Bessel, der am Kaiserhof in hohem Ansehen stand, ging daran, den barocken Neubau zu organisieren. Er gewann dazu keinen geringeren als Johann Lucas von Hildebrandt, den Baumeister, der für den Prinzen Eugen das Belvedere und Schlosshof erbaut hatte.
So entstand ein Klosterbau von europäischem Format, auch wenn er durch die Wirren des Erbfolgekrieges unter Maria Theresia nicht vollendet werden konnte.

Ihre ganz persönliche Wachau-Tour

Ich bringe Sie nicht nur zu den Touristen-Hotspots.
Die Wachau hat herrliche, unberührte Landschaft,
die berühmten Weinbergterrassen, verträumte Weinorte, versteckte Kirchlein und sonst noch einiges zu bieten.

Halber Tag,  Preis € 150,-
Ganzer Tag, Preis € 300,-
Eintritte sind selbst zu bezahlen!
Maximale Gruppengröße 30 Personen

Barockes Juwel und jüngsten Landeshauptstadt – St. Pölten, Stadt im Aufwind

Kennen Sie unsere Landeshauptstadt? St. Pölten hat vieles zu bieten, vor allem die Architektur der Barockzeit und des Jugendstils faszinieren Besucher immer wieder. Begleiten sie mich im Zuge eines Spazierganges durch die Innenstadt und entdecken wir gemeinsam die Perlen der Stadt. 

Wir beginnen mit unserem Spaziergang beim ehemaligen Kremser Tor.

Dauer ca. 2 Stunden. Preis € 120,-

Max. Gruppengröße 30 Personen

Wein, Gotik und Altstadtromantik – Krems, sehenswertes Weltkulturerbe

Lernen Sie Krems wirklich kennen!

Wir zweigen von der bekannten Fußgängerzone ab zur ehemaligen Dominikanerkirche, besichtigen den barocken „Dom der Wachau“ bevor wir am großen Sgraffitohaus vorbei zum Hohen Markt aufsteigen und bewundern die  Gozzoburg, einen mächtigen gotische Palastbau. Von der Piaristenkirche haben wir einen wundervollen Ausblick über die Stadt, bevor wir hinunter zur Fußgängerzone gehen, wo wir unsere Tour in einer Konditorei beschließen.

Dauer ca. 2 Stunden, Preis € 120,-

Max. Gruppengröße 30 Personen